Die verwende Gerätetechnik

Die verwendete Gerätetechnik  
Adsorptionstrockner Sorptionsentfeuchter  
Funktionsprinzip Adsorbtionsentfeuchter  
Seitenkanalverdichter • Turbinen  
Druckverfahren  
Saugverfahren  
Funktionsprinzip Seitenkanalverdichter
 
Kondensationstrockner • Absorber • Kältetrockner  
Zur Hohlraumtrocknung  
Zur Bautrocknung  
Funktionsprinzip Kondenstrockner  
Warum können die Absorber nicht direkt mit einem Seitenkanalverdichter verbunden werden?  
Technisches Zubehör  
  1.   Rundstutzen  
  2.   Microdüse  
  3.   Randstreifendüse  
  4.   Holzbodendüsen  
  5.   Holzdeckendüsen  
  6.   Flachdachdüsen  
  7.   Flexible Luftleitschläuche  
  8.   Luftverteiler-Boxen  
  9.   Out-Door-Box  
  10. Wasserabscheider  
  11. Aktivfilter  
  12. Abluftdüse  




Die verwendete Gerätetechnik




Was wären alle unsere hoch entwickelten Trocknungsmethoden und Installationssysteme ohne die entsprechende Gerätetechnik? Wir nutzen nur die leistungsfähigsten Trockner und robustesten Aggregate, die einen reibungslosen 24-Stunden-Dauerbetrieb ermöglichen. Auf der Basis unserer jahrzehntelangen Erfahrung wurden mit viel Forschungsaufwand, Produktionsgeschick und Kapital spezielle Geräte und Techniken entwickelt. Dadurch ist SPEIDEL in der Lage optimierte Geräte für jeden Einsatzzweck bereitzustellen.

 
Adsorptionstrockner Sorptionsentfeuchter



Die Isolationstrocknungen werden mit den modernsten Adsorptionsentfeuchtern durchgeführt. Die für eine rasche Isolationstrocknung notwendigen, tiefen Feuchtigkeits- und relativ hohen Temperaturwerte erzielen wir durch den Einsatz von Adsorptionstrocknern. Im Gegensatz zu Kondensationstrocknern, die nur 35% relative Feuchte erreichen, können die Adsorber völlig trockene Prozessluft von 1-2% relative Feuchte liefern. Das garantiert einen 100 prozentigen Trocknungserfolg und einen Zeitvorteil gegenüber dem Einsatz der Kondenstrockner.

Adsorptionstrockner

 
Beim Einsatz der vollautomatischen Adsorptionsentfeuchter wird die feuchte Luft in Form von heißem Wasserdampf nach außen abgeführt, ähnlich wie bei einem Wäschetrockner. Welche Fenster über die gesamte Zeit der Maßnahme geöffnet bleiben müssen, sprechen unsere Techniker vor Ort mit Ihnen ab.
 
   
 
Funktionsprinzip Adsorbtionsentfeuchter:



Adsorption beschreibt ein physikalisches Prinzip:
Ein gasförmig gelöster Stoff - Wasserdampf - wird an ein festes Sorptionsmaterial - angelagert - adsorbiert. Je größer die Oberfläche des festen Körpers, umso größer die Adsorption.

Trocknung mit zwei Luftkreisläufen
 

1. 
Die zu entfeuchtende Luft wird mit einem Ventilator über einen Luftfilter in das Gerät eingesogen.
2. 
Die feuchte Luft durchströmt einen Sorptionskörper. Das Sorptionsmaterial an dem sich die Feuchtigkeit anlagert, ist häufig reines Silicagel oder auch Lithiumchlorid beschichtet auf Trägervlies. Silicagel ist reines Siliciumdioxyd (SiO2) und besitzt pro Gramm Granulat eine Oberfläche von über 400 Quadratmetern.

Sorptionsrotor



 
Aus gerätetechnischen Gründen wurde das SPEIDEL-Trockenrad zu 80% aus reinem aktivem Silicagel mit einer wabenförmigen Struktur geformt, das aus zahlreichen axial verlaufenden, feinsten Luftröhrchen besteht, wodurch die Oberfläche -ähnlich einer Lunge- auf ein Vielfaches anwächst. Die gesamte Kontaktoberfläche eines einzigen Trockenrades beträgt über 800.000 Quadrametern. Dadurch ensteht ein maximaler Kontakt zwischen der durchströmenden Luft und dem Trockenmittel.
3. 
Der Rotor dreht sich sehr langsam, kontinuierlich 6x pro Stunde. Er durchläuft zwei verschiedene, voneinander abgeschottete Sektoren:
Den Feuchtluftsektor
Den Regenerationssektor

Die Adsorption und die Regeneration erfolgen ständig parallel, so dass die
Entfeuchtung der Raumluft kontinuierlich erfolgen kann. Das Silicagel-Trockenrad muss mittels eines Antriebsmotors in ständiger Rotation sein, damit der Regenerationsvorgang permanent aufrechterhalten wird.
 
4. 
Im Prozessluftsektor durchströmt die Luft den Rotor, in dem das Silicagel die in der Luft enthaltenen Wasserdampfmoleküle unabhängig von der Temperatur nahezu 100%ig bindet. Die erzeugte Prozessluft hat nur noch eine Restfeuchte von 1-2% relativer Luftfeuchte, wenn sie den Rotor verlässt und in den Raum austritt. Das entspricht nur noch absolut 0,3 Gramm Wasser je Kubikmeter Luft.


5. Die Poren der Silicagelkristalle können natürlich nicht unendlich viel Wassermenge aufnehmen. Deshalb wird wiederum normale Raumluft als Regenerationsluft angesogen und über ein elektrisches Heizelement geführt.
 
6. Dort wird die Luft auf ca. 130-160°C erhitzt und im Gegenluftstrom durch den noch feuchten Teil des Rotors geleitet. Die heiße Luft dampft die vom Silicagel gespeichte Feuchte blitzartig aus.
 
7. Der heiße Luftstrom transportiert den Wasserdampf über einen Abluftschlauch durch ein angekipptes Fenster nach draußen in die freie Atmosphäre. Das Sorptionsrad ist bereit neue Feuchtigkeit aufzunehmen.
 
Soptionsrotor

  Die Austrittstemperatur beträgt dann nur noch ca. 80 °C. Ganz im Gegensatz zum Kondenstrockner entfüllt hier das arbeitsintensive Entleeren der Wasserauffangbehälter.

Grafik Sorptionsprinzip
 
8. 
Die reinen Silicagel-Rotore werden in ihrer Leistungsfähigkeit lediglich durch angelagerten Staub und Dreck eingeschränkt. Deshalb werden die Geräte bei SPEIDEL nach jedem Einsatz gereinigt.
9. 
Der Temperaturbereich des Adsorbers liegt zwischen theoretischen - 30°C bis + 40°C. Praktischerweise kann eine Trocknung jedoch erst ab +1°C erfolgen.
Der Feuchteeinsatzbereich liegt zwischen 1 - 100 % relativer Luftfeuchte.
Über eine Hygrostatsteuerung kann jede gewünschte Luftfeuchtigkeit gehalten werden.
Der Adsorber kann witterungs- und temperaturunabhängig eingesetzt werden und eignet sich für alle in der Praxis vorkommenden Schadenfälle.

Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig und breit gefächert:
Wasserschadentrocknung jeglicher Art
Hohlraumtrocknung jeder Art
Entfeuchtung ungeheizter Räume
Verhütung von Kondenswasserbildung z.B. in Pumpstationen und Wasserwerken
Raumkonditionierung für Korrosionsschutz z.B. von elektrischen Anlagen
Trockenhaltung von Lägern und Produktionsanlagen, z.B. in der Lebensmittel- und
Pharmaindustrie
Stillstandskonservierung von Maschinen und Autos
 



Splashy
Seitenkanalverdichter Turbinen
 
Druckverfahren




Der Seitenkanalverdichter (SKV) hat nur eine einzige Aufgabe: Druckerhöhung der Trockenluft zum Weitertransport und Einfluten in die Hohlräume der Isolationsschichten. Die normale Pressung der Adsorber genügt nicht, die Luft durch nasse, sperrende Mineralwolle strömen zu lassen. Entscheidend für den Erfolg einer Hohlraumtrocknung ist eine perfekte und kontrollierbare Zirkulation der Trockenluft durch die zu trocknende Isolationsschicht. Der Adsorbtionstrockner ist direkt mit der Druckluftanlage über einen Schlauch verbunden und leitet seine Prozessluft in die Turbinenkammer ein.
In der luftgekühlten Turbine findet durch zwei gegenläufige Schaufelräder die Komprimierung statt. Duch die hohe Drehzahl und Kompression steigt die Temperatur der Trockenluft in der Turbine noch einmal stark an. Je nach Anfangstemperatur und Luftwiderstand in der Dämmung verlässt die Trockenluft die Turbine mit einer Temperatur von 35-50°C.
 
Der Adsorber liefert trockene Prozessluft über direkte Schlauchverbindung an die im Schallschutzgehäuse eingebaute Turbine.
Der Adsorber liefert trockene Prozessluft über direkte Schlauchverbindung an die im Schallschutzgehäuse eingebaute Turbine.
 
Über flexible Luftleitschläuche und Luftverteilerboxen wird die Luft über weite Strecken durch die Räume bis zu den Einflutlöchern geführt. Bereits im Luftschlauch beginnt die Trockenluft sich abzukühlen und wird in den Estrich mit ca. 25-30°C eingeflutet. Im Hohlraum strömt die trockene Prozessluft nicht zu langsam aber auch nicht zu schnell mit einer von uns genau definierten Luftgeschwindigkeit.
 

 

Saugverfahren




Beim Unterdruckverfahren werden die gleichen Turbinen genutzt, nur umgekehrt. Statt zu drücken, wird jetzt nur Luft aus dem Hohlraum der Isolationsschicht abgesaugt. Angesogen wird die mit Feuchtigkeit gesättigte Luft aus der Dämmung. Über die gleichen dünnen Schläuche strömt die Luft jetzt zur Turbine hin.
 
Über den Luftverteiler wird die Luft in den Edelstahl-Vakuum-Wasserabscheider angesogen. Die Turbine sorgt für den nötigen Unterdruck.
Über den Luftverteiler wird die Luft in den Edelstahl-Vakuum-Wasserabscheider angesogen. Die Turbine sorgt für den nötigen Unterdruck.
 
Damit Schmutzpartikel und Wasser die weniger als einen Millimeter aneinanderliegenden Turbinenräder nicht zerstört, wird ein Wasserabscheider vor den Seitenkanalverdichter gesetzt. Hier wird die nasse Luft grob gereinigt, damit kein Wasser und Dreck in die Vakuum-Turbine eindringen kann. Die nasse, manchmal leicht riechende Luft wird über einen Abluftschlauch aus dem Verdichter direkt öber ein geöffnetes Fenster nach draußen geleitet.
Neben der handelsüblichen Turbine existieren Modelle mit Schalldämmgehäuse, denn oft sind Wasserschäden in bewohnten Räumen. Und unsere Kunden wollen wir so wenig als möglich stören. SPEIDEL hat hohe Investitionen getätigt, um die Turbinen mit einer otimalen Schalldämmung auszustatten.
 
Schalldämmgehäuse Schalldämmgehäuse
Verschiedene Schalldämmgehäuse sind im Einsatz.
 

Der maximale Geräuschpegel liegt je nach Modell nur noch zwischen 49-54 dB. Darüberhinaus sind die Anlagen so leistungsstark, dass sie aus den bewohnten Räumen in unbewohnte Kellerräume oder Garagen ausgelagert werden können.
Für die verschiedenen Einsatzzwecke existieren unterschiedliche Leistungsstärken, die eine Pressung von 180 bis zu 450 mm/Wassersäule haben.
Je Verdichter können bis zu maximal 50 qm mit Druckluft oder Vakuum versorgt werden.
Je nach Modell liegt der Stromverbrauch zwischen 750 - 1500 Watt.
Die Geräte sind gegen Überstrom und Überhitzung vollständig abgesichert.
 

Funktionsprinzip Seitenkanalverdichter:

Funktionsprinzip Seitenkanalverdichter
 

1. Die normale, unverdichtete Raumluft oder Prozessluft des Adsorbers wird angesogen.
2. Die Luft gelangt in die Turbinenkammer und durchläuft die eng aneinanderliegenden Schaufelräder, die die Luft hoch verdichten.
3. Die komprimierte Luft verlässt den Seitenkanalverdichter.



Kondensationstrockner Absorber Kältetrockner


Zur Hohlraumtrocknung


Kondenstrockner sind zur Hohlraumtrocknung das falsche Gerät. Das A + O der Estrich-Dämmschicht-Trocknung besteht darin, möglichst schnell trockene Luft in die Isolationsschicht zu bekommen. Dazu muss erst einmal ein Dampfdruckgefälle bestehen. Der Einsatz von Kondenstrocknern bedeutet , dass zuerst die gesamte Raumluft konditioniert werden muss. Denn es wäre töricht, relativ feuchte Luft unter den Estrich zu bringen. Diese würde nur auskondensieren und alles nur noch schlimmer machen.
Ganz anders bei Adsorbtionsentfeuchtern, die direkt per Luftschlauch an den Luftverdichter angeschlossen sind. Diese Geräte können sofort trockene Luft einfluten, die Trocknung beschleunigen und das oben erwähnte Problem lösen.
Der Adsorber produziert extrem trockene Prozessluft von nur 1% relativer Luftfeuchte. Er ist damit dem Kondenstrockner haushoch überlegen, denn dessen niedrigste relative Luftfeuchte liegt bei 35-40%.
 
Für die Hohlraumtrocknung ist der Einsatz von Kondenstrocknern unprofessionell, zu langsam und unwirtschaftlich. Sollen niedrige Feuchten erreicht werden, so ist die Kältetrocknung im Vergleich zur Sorptionsentfeuchtung erheblich energieaufwendiger. Absorber vereisen bei Temperaturen unter 5°C. Adsorber kennen diese Problematik nicht. Sie arbeiten bei jeder Temperatur und Witterung ohne ein Vereisungsproblem.
 

Splashy
 

Zur Bautrocknung


Zur normalen Bau- und Raumtrocknung von Wänden, Decken, Böden und Inventar ist der Kondenstrockner wegen seiner hohen Luftumwälzung hingegen wieder bestens geeignet. Die Geräte arbeiten im Umluftbetrieb, d.h. sie entfeuchten immer wieder dieselbe Raumluft. Deshalb ist es auf jeden Fall ratsam die Fenster und Türen geschlossen zu halten.


Raumluftentfeuchtung
Raumluftentfeuchtung auf einer Neubaustelle

 


Funktionsprinzip Kondenstrockner:


 


 
1.




Die feuchte Raumluft wird über einen Ventilator in das Gerät eingesogen. Dabei strömt die feuchte Raumluft zuerst über ein Kühlregister, den sogenannten Verdampfer.
Das Kälteteil besteht aus einem langen Kupferrohr, welches spiralförmig aufgewickelt eine Schlange bildet, die von dem Kältemittel durchflossen wird.
 
2. Die Kühlung erfolgt durch einen Drehkolben- oder Rotationskompressor ähnlich wie bei einer Kältemaschine oder einem Kühlschrank.
 
  Blick ins Innere des Trockners
Blick ins Innere des Trockners
 
3. Die normal temperierte Raumluft kühlt um ca. 10°C an den Lamellen der Kühlschlange soweit ab, dass der Taupunkt unterschritten wird. Ein Teil des in der Luft vorhandenen Wasserdampfes wird ausgeschieden. Die überschüssige Feuchtigkeit kondensiert am Kühlregister und es bildet sich Wasser. Das ausgeschiedene Wasser tropft kontinuierlich über einen Sammler in den Wasserauffangbehälter oder wird direkt über einen Schlauch mit Gefälle abgeleitet oder abgepumpt.
 
4. Der Wasserbehälter muss entleert werden, wenn er voll ist. Eine eingebaute Überlaufsicherung schützt vor dem Überlaufen des Behälters. Jedoch schaltet sich dann das Gerät aus, bis es entleert wurde.

  Entleerung des Wasserbehälters

5. Die um mehrere Grad Celsius abgekühlte und auf ca. 40% relative Feuchte herabgetrocknete Luft wird bevor sie in den Raum zurückgelangt noch auf Zimmertemperatur erwärmt. Dieses geschieht in dem die Trockenluft am sog. Kondensator, dem Wärmeteil des Gerätes vorbeiströmt, sich dort erhitzt und am Frontgitter des Absorbers wieder austritt. Das Wärmepumpenprinzip nutzt die optimale Energieausnutzung durch Wärmerückgewinnung, so dass die trockene Luft circa 2-3°C über Raumtemperatur austritt. Wird es im Raum zu warm, so sollte durch kurze Querlüftung wieder für kühlere Raumluft gesorgt werden.

6. Die getrocknete Luft kann sich jetzt wieder mit der in den Baustoffen vorhandenen Feuchtigkeit anreichern.

7. Bei Temperaturen unter 18°C kann die Kälteleistung am Kühlregister so hoch sein, das es vereist, weil die einströmende Wärmemenge der Raumluft zu gering ist und somit die Balance verloren geht. Um der Vereisung vorzubeugen, wird durch eine elektronische Abtauautomatik in regelmäßigen Abständen der Energiestrom umgedreht und es fließt das warme Gas des Kompressors für einige Minuten durch das Kühlgitter. Bei Außentemperaturen, die geringer als 3°C sind, hilft auch das nicht mehr. Die Kühlregister vereisen zu einem dicken Eisblock. Dieser Propfen lässt keine Raumluft mehr ins Gerät.

8. Der Temperaturbereich des Absorbers liegt zwischen + 5°C bis + 33°C.
Der Feuchteeinsatzbereich liegt zwischen 40 - 80 % relativer Luftfeuchte.
Über eine Hygrostatsteuerung kann jede gewünschte Luftfeuchtigkeit gehalten werden. Systembedingt eignen sich die Geräte für hohe Luftfeuchten und hohe Temperaturen. Die Geräte sind äußerst mobil und einfach in der Anwendung, auch für jeden Laien.
 

Splashy
 
Der Kondensationstrockner eignet sich für die schonende
Bautrocknung
Wasserschadentrocknung
Trocknung von Holz
Entfeuchtung von Privathaushalten und Kellern
Verhütung von Kondenswasserbildung z.B. in Pumpstationen und Wasserwerken
Raumkonditionierung für Museen und Sammlungen
Trockenhaltung von Lagern und Labors
Konservierung von Maschinen
 

 

Warum können die Absorber nicht direkt mit einem Seitenkanalverdichter verbunden werden?


Die Luftleistung der Turbine schwankt im Verlauf der Hohlraumtrocknung.
Zu Beginn, wenn hohe Luftwiderstände durch z.B. nasse Mineralwolle zu überwinden sind, werden vielleicht max. nur 200 m³/h in die Dämmung eingepresst. Nach einigen Tagen der Trocknung werden bereits schon bis zu 400 m³/h eingeflutet.
Die Absorber sind auf eine ganz bestimmte Luftmenge konzipiert. Der Kältetrockner ist von der Kühlleistung abhängig. Diese Kühlleistung steht in einem wohl ausgeklügelten Verhältnis zur angesogenen Luftmenge. Geht zu viel Raumluft durch, so wird die Luft nicht mehr abgekühlt, d.h. die Kompressorleistung ist zu schwach. Geht zu wenig Luft durch, so vereist die ganze Maschine und stellt den Betrieb ein.
Die Adsorptionstechnik erlaubt wesentlich tiefere Taupunkte und damit auch bei tiefen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt eine betriebssichere Entfeuchtung. Die Adsorber ermöglichen Anforderungsprofile, wo eine Kondensationsentfeuchtung mit Absorbern aus physikalischen Gründen versagt.
 
 

Technisches Zubehör:

Das für eine optimale Isolationstrocknung notwendige Zubehörmaterial, wie Schläuche, Lufteinflutdüsen, Verteilerkästen etc, wurde in den letzten 25 Jahren von uns völlig selbständig entwickelt. Jeder Kundenwunsch, jeder Misserfolg, jede Reklamation und alle Probleme, denen wir im Laufe der Jahre begegnet sind, wurden aufgegriffen und spiegeln sich in der ausgeklügelten, optimierten Bauform wieder.
Zum Zubehör zählen alle Gerätschaften, die in den Trocknern erzeugte Prozessluft in die Isolationsschichten der Hohlräume einfluten, bzw. aus den Hohlräumen kontrolliert absaugen. Dazu zählen in erster Linie:
 

 


 

13.1. Rundstutzen


Unsere Rundstutzen sind eine eigene Entwicklung. Es sind weiche Gummimanschetten mit vielen, hermetisch abdichtenden, Lippen. So ist garantiert, dass keine Luftgeräusche durch entweichende Luft entstehen. Sie können in Sekunden sowohl über Kopf in Betondecken, als auch in Trockenbauwände oder Böden gesteckt werden.

Rundstutzen
  An die Stutzen werden die flexiblen Luftleitschläuche angeschlossen. Die absolute Dichtigkeit sorgt dafür, das keine Nebenluft angesogen wird und womöglich Druckverluste entstehen. Die Stutzen sind so flach, dass sie keine Stolperfallen bilden. Perfektion bis ins Detail, sorgen sie für sichere, termingerechte Trocknung.


13.2. Microdüse


Die Microdüsen sind ebenfalls selbst gestaltete Kanülen, die sich jedem Bohrlochdurchmesser anpassen können. Von 4 mm bis 12 mm. Sie schließen den Bohrlochrand hermetisch ab, so dass eine Zirkulation der getrockneten Prozessluft durch den Hohlraum garantiert ist.

Gerade bei diesen geringen Luftmengen würden normale Tüllen eventuell Nebenluft saugen und können die transportierte Trockenluftmenge um 50% verringern. Die Bohrungen erfolgen in der Regel im Fugenkreuz. 5 mm Bohrlochdurchmesser sind ausreichend. Das Speidel-Zubehör ist auf den Millimeter genau.
 
Microdüse



13.3. Randstreifendüse


Die Randstreifendüsen sind eine gezielte Entwicklung für Zuluftschläuche von 12 mm Durchmesser. Die Einflutschaufeln werden in die geöffnete, saubere Dehnungsfuge eingesetzt und halten von selbst, ohne umständliche Befestigungsbohrungen in der Wand, ohne klebrige Abdichtungen aus Silikon oder Montageschaum.
Sie sind in Sekunden hereingesteckt und hinterlassen keine Spuren an den Wänden. Ihr Design ist so, dass der Luftstrom erst unter dem Estrich in der Isolationsschicht rechtwinklig gezielt mit hohem Druck herausströmt. Intelligente Trocknungstechnik von Speidel für schwierigste Fälle.

Randstreifendüse
 
Randstreifendüse
 

 


13.4. Holzbodendüsen


Holzbodendüsen sind nach langer Entwicklungsarbeit und vielen Versuchen entstanden. Die Düsen haben einen Durchmesser von nur wenigen Millimetern und können mit nur einer einzigen kleinen Bohrung im Holzboden den gesamten Deckenquerschnitt einschließlich des nassen Lehms trocknen. Sie dichten hermetisch ab.
Die Bohrlöcher lassen sich in Sekunden nahezu unsichtbar verschließen. ökonomisch, praktisch, einfach - genial.
 
Holzbodendüse
 


13.5. Holzdeckendüsen


Holzdeckendüsen sind für alte brüchige Stroh- und Gipsdecken, sowie für Gipskartondecken und artverwandte Baukonstruktionen gedacht. Sie werden in der Regel über Kopf angebracht und lösen sich nicht von allein aus den dünnen Decken.

Holzdeckendüsen   Holzdeckendüsen
 

 

13.6. Flachdachdüsen


Unsere Flachdachdüsen sind Edelstahl-Lufteinfluter. In Kombination mit dem Rundstutzen werden Sie einfach in die Dachhaut gesteckt und eingedichtet. Sie saugen sich nicht am Boden fest, sondern fördern stetig feuchte Luft aus dem Dach heraus. Sie sind nicht nur für Dächer mit mehrlagiger Bitumenbahn geeignet, sondern gerade auch für dünnste Dachfolienbahnen konstruiert. Sie dichten immer hermetisch ab, auch gegen stehendes Wasser auf dem Nassdach. Eine Speidel-Erfindung.
 
Flachdachdüse  
 

13.7. Flexible Luftleitschläuche


Unsere Schlauchverbindungen haben unterschiedliche Durchmesser, von Ø 30 mm bis hinunter zu Ø 12 mm. Unsere Installationen ermöglichen die Bewohnbarkeit der Räume zu erhalten. Die gesamte Gerätetechnik und Zubehörserie ist auf diesen Schlauchdurchmesser abgestimmt und über viele Jahre erfolgreich erprobt.

Die Schläuche halten alle Temperaturen aus. Sie ermöglichen es uns, die Installationen so vorzunehmen, dass die Verschließbarkeit der Türen gewährleistet werden kann, dass die absolute Lauf- und Bewegungsfreiheit garantiert wird und die Bewohnbarkeit der Büros und Räume erhalten bleibt. Unsere Schlauchrezepturen sind unser Know-how.
 
Flexible Luftleitschläuche   Flexible Luftleitschläuche
 

13.8. Luftverteiler-Boxen


Die Verteilerboxen erhalten die Trockenluft direkt aus den Seitenkanalverdichtern. Die dünnen flexiblen Luftleitschläuche werden angeschlossen und ab hier wird die warme, trockene Luft über weite Strecken durch alle Räume verteilt.
 
Luftverteiler
  Die Luftverteiler sind eine Entwicklung des SPEIDEL-Teams und abgestimmt auf die von uns verwendeten Micro-Durchmesser.
Die Verteiler sind einfach, robust und ohne Werkzeuge praktisch zu benutzen.








13.9. Out-Door-Box


Unsere im Freien zu installierenden Geräteboxen sind zur effektiven Geräuschminderung konstruiert. So ist es uns in vielen Fällen möglich, die benötigten Geräte in untergeordnete Räume auszulagern, auf Terrassen aufzustellen oder einfach in den Garten zu setzen. Die Gehäuseboxen sind regenfest, leicht zu tragen und schnell ohne Werkzeug zu montieren.

Out-Door-Box
 
Gehäuseboxen

 

13.10. Wasserabscheider


Bei der Vacuum-Methode, dem Saugen-Drücken Verfahren und der Flachdachtrocknung wird vor die saugende Turbine ein Wasserabscheider angeschlossen. Die vom SPEIDEL-Team entwickelten und immer wieder optimierten Edelstahl-Abscheider eignen sich auch für das kontinuierliche Wassersaugen von oberflächlichem Restwasser aus großen Flächen wie z.B. Parkgaragendecks.
 
Wasserabscheider

  Im Wasserabscheider wird das aus den Dämmschichten gesammelte Wasser vollautomatisch mit einer leistungsstarken Vacuum-Pumpe abgepumpt. Die saugende Turbine stellt sich bei dem Pumpvorgang automatisch ab und nach dem Pumpvorgang wieder an. Die Steuerung erfolgt über drei Wasserstandfühler und wird elektronisch geregelt. Die Wasserabscheider sind von einer Person leicht zu transportieren.
    Wasserabscheider
 
 

13.11. Aktivfilter


Der Aktivfilter ist ein sogenannter K1 Filter. Er hält sämtliche feinste, gesundheitsschädliche organische und anorganische Partikel zurück. Er wird nach der Benutzung entsorgt.
Der Filter steckt in einem luftdichten Gehäuse, welches zwischen unsere Abluftschläuche geschaltet wird.

Aktivfilter
 
 

13.12. Abluftdüse


Die Abluftdüse ist ein spezieller Stutzen, der an den Abluftschlauch der Adsorptionstrockner angeschlossen wird. Die Düse ist so gebaut, dass sie auf den Rahmen eines angekippten Fenster gehängt werden kann. Der Vorteil ist, dass der voluminöse Ø 75mm Abluftschlauch nicht mehr flach gepresst wird und dabei die Tapeten etc, verschrammt. Das Fenster kann anschließend wieder fast verschlossen werden. Im Winter strömt keine kalte Luft in die Räume.
 
Abluftdüse   75mm Abluftschlauch
  

Splashy
 

 
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